dieser nur eine sehr kurze Zeit verlangt wurde. So das Landgericht Essen in einer Entscheidung zur Werbung eines Möbelhauses ( Urteil vom 14. September 2018, Az.: 43 O 93/17). Ein Möbelhaus hatte wiederholt mit einer Preisgegenüberstellung geworben und dabei den vormaligen Verkaufspreis mit dem aktuellen Verkaufspreis gegenübergestellt. Der Zeitraum, so der Abmahner, sei der Verlangung des herabgesetzten Preises vor der Werbung sei zu kurz gewesen, so dass eine Irreführung nach § 5 Abs.4 UWG vorliege. Das Gericht sieht hier im Bereich Möbelverkauf Probleme bei einem Zeitraum von weniger als einem Monat vor der Werbung mit dem herabgesetzten Preis eine Irreführung, deren Entkräftung dem Werbenden obliegt.